Die bahianische Küche


Sie hat ihren Ursprung in der afrikanischen Küche, ist jedoch zweifelsfrei auch von den brasilianischen Indios und den verschiedenen ausländischen Zuwanderern, die sich im Laufe der Jahrhunderte in Bahia niedergelassen haben, geprägt. Das typische Gericht ist die „Moqueca“. Garnelen oder Fisch in „Dendé“ (Palmöl) und Kokosnussmilch gegart. Als leckerster Nachtisch gilt „Quindim“. Ein süßer Genuss aus Eigelb und Kokosnuss.

„Das erstaunliche an diesem Markt ist, dass hier Rote Beete, Karotte, Knoblauch, Zwiebel und Kartoffel, also Gemüse, wie man es von den französischen Märkten und auch der Bretagne her kennt, gleich neben Guajave, Chayote, Mango und anderen unglaublichen bei uns nicht auffindbaren Früchten liegt. Es ist als würden unsere einheimischen Gemüsegärten hier ein fabelhaftes Verlöbnis mit der Vielfalt der Welt eingehen … Salvador da Bahia, das ist ein Fest, eine Hymne an das Leben, ein Schönheitsfleck im Antlitz der Welt.“
Olivier Roellinger
Auszug aus dem im Verlag Flammarion erschienenen Buch „Trois étoiles de Mer“ („Drei Seesterne“). [Bei der deutschen Übersetzung des Auszugs und Buchtitels handelt es sich um eine freie noch nicht offizielle Übersetzung. (Anm. des Übersetzers)]